Feuchtigkeit und Wohlbefinden

Wodurch entsteht zu hohe Luftfeuchtigkeit im Haus?

Raumluft kann nur bedingt Feuchtigkeit speichern. Besonders an kalten Flächen (zum Beispiel an Fenstern oder schlecht isolierten Wänden) oder Einrichtungsgegenständen schlägt sich Feuchtigkeit als Kondensat nieder. Feuchtigkeit kann überall auftreten und das Raumklima negativ beeinflussen. Eine Familie produziert im Durchschnitt täglich 12 Liter Wasser in Form von Luftfeuchtigkeit durch ganz normale alltägliche Aktivitäten, wie z.B. Kochen und Duschen.

Woran erkenne ich erhöhte Feuchtigkeit?

Wenn die Luftfeuchtigkeit nicht entweichen kann, sammelt sie sich an den kältesten Stellen im Haus, wie z.B. an Fenstern, in ungeheizten Räumen und an schlecht isolierten Wänden. Kondenswasser an Fensterscheiben ist das erste Anzeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit und kann ein Gefühl von Kälte erzeugen. Werden Feuchtigkeitsprobleme nicht rechtzeitig beseitigt, können diese gesundheitliche Risiken und feuchtigkeitsbedingte Allergien hervorrufen. Schäden durch erhöhte Luftfeuchtigkeit erkennen Sie wie folgt:

 

  • Schimmelbildung und nasse Flecken an Wänden und Decken
  • Abblättern der Farbe von der Wand
  • Feuchter oder muffiger Geruch
  • Kondenswasser an den Fenstern
  • Gelbe Flecken an Kleidungsstücken und Ledergegenständen

Die Folgen von zu hoher Luftfeuchtigkeit:

Haus: Feuchtigkeit ist häufig ein Grund für muffigen Geruch oder Schäden an der Inneneinrichtung: Schimmel oder Stockflecken, Ablösen der Tapeten, etc.

Wohlbefinden: Kondenswasser an Fensterscheiben ist das erste Anzeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit und kann ein Gefühl von Kälte erzeugen.

Gesundheit: Durch das Auftreten von Kondenswasser, feuchten Wänden, Schimmel und auch bei Kälte und gleichzeitiger hoher Luftfeuchtigkeit steigt das Krankheitsrisiko, z.B. für Erkältungen und Allergien.